Toter Feldhase an Stoßstange

WASSERBURG – Vermutlich Langeweile gepaart mit Dummheit – so die Polizei – dürften die Motive für einen derben Streich eines Jugendlichen aus Wasserburg gewesen sein. Der Junge hatten einen toten Feldhasen an die Stoßstange seines Autos gebunden und war damit durchs Hinterland gerast, bis sich der Tierkörper in seine Bestandteile aufgelöst hatte. Couragierte Zeugen hatten die Polizei informiert. Der Jugendliche muss nun mit Sanktionen nach dem Jagdrecht rechnen. Ein Meldung an die Führerscheinstelle folgt ebenfalls.

Toter Feldhase an Stoßstange

Deutschland im DJ-Wahnsinn

Unsere neuesten Forschungen ergaben, daß sich Deutschland im DJ-Wahnsinn befindet. Um dieses Phänomen zu beschreiben, haben wir keine Kosten und Mühen gescheut und haben den Star der Szene, DJ-Jürgen aus MM, interviewt.

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Hanack: Wann haben Sie das erste Mal vor den Turntables gestanden?

DJ Jürgen: Das war ungefähr im zarten Alter von 11 Jahren, als ich den Betonmischer meines Vaters bediente.

Hanack: Hat Sie dieses Erlebnis in der Kindheit Ihnen Musikstil nachhaltig geprägt?

DJ Jürgen: Ich finde schon. Aber ich muss dazu sagen, dies ist keine leichte Frage. Ich könnte auch Nein sagen.

Hanack: Wann und Wo hatten Sie Ihren ersten Auftritt?

DJ Jürgen: Genau kann ich mich nicht mehr daran erinnern. Ich weiß nur daß es sehr dunkel und extrem laut war. Durch das ständig blitzende Stroboskop geriet ich total in Extase. (Bild 1)

Hanack: Wie erklären Sie sich Ihre heutige Berühmtheit?

DJ Jürgen: Die Leute stehen eben voll auf meinen von mir gemixen durch und durchdringenden Betonmischersound.

Hanack: Welchen Titel trug Ihre erste Platte?

DJ Jürgen: „Platte 1“

Hanack: In Deutschland herrscht der DJ-Wahnsinn. Wie sehen Sie diese Entwicklung?

DJ Jürgen: Mal so, ab und zu aber doch anders.

Hanack: Womit können Sie sich erklären, daß Sie bei Liveauftritten mit Eiern, faulen Tomaten und dem Mobilar beworfen werden?

DJ Jürgen: Die Leute stehen einfach auf mir

Hanack: Wann starten Sie Ihre nächste Tour?

DJ Jürgen: Mit dem Erscheinen der neuen „Meißelplatte“

Hanack: Wie schützen Sie sich auf dieser Tour vor rumfliegenden Gegenständen?

DJ Jürgen: Ich versteck mich in der Meißelhalle.

Hanack: Vielen Dank, daß Sie sich für das Interview Zeit genommen haben und wünschen Ihnen Viel Glück bei Ihrer neuen Tour.

Der Aufschrei

Da ich so gut wie nichts vom Songcontest mitbekommen habe, weil ich wegen den meditativen Übungen im Vorfeld nicht mehr ansprechbar war, habe ich doch mal das Internet durchforstet. Da fand ich folgende Beiträge, woran wir sicher nicht ganz unschuldig sind:

Zitate:

Hallo Ihr, war gestern Abend auf dem sogenannten „Song“-Contest! Das war ja wohl die absolute Katastrophe!!!!!! Wer denkt sich denn so einen kulturel abgestürzten niveaulosen Mist aus!? Wir sind extra von weit her angereist und haben dies bitter bereut! Der Eintritt von 10,– DEM war ja wohl eine absolute Frechheit! Mit „Song“ konnte von diesen 21 Beiträgen ja nur, wenn überhaupt, höchstens einer so betitelt werden! Aber es hätte ja auch schlimmer kommen können, wären es vielleicht sogar 30 gewesen!! Vielleicht haben sich da ja trotzdem irgendwelche Leute etwas dabei gedacht!? Würde den tieferen, nicht erkennbaren Sinn dieser Veranstaltaltung gerne erfahren!? Gruß A.

Also ich muss zu dem vorhergehenden Eintrage echt wiedersprechen. Es waren doch echt mehrere Songs zu hören. Ich meine mich an eine ganze Hand voll zuerinnern. Z.B die 2 Drittplazierten Jungs mit den 2 Gitarren (goddes?). Oder aber auch die von Badland Poloni, wobei die ja was nicht eigenes hatten. Naja, es war trotzdem viel Sche*** dabei, da haste Recht. Aber die 3. waren gut, oder?

Hallo Alicia! Was können wir denn dafür, wenn Du den tieferen Sinn des Songcontest nicht erkennen kannst? Klar sind einige sehr skuriele, sinnlose Act´s dabeigewesen, aber Du mußt doch sicherlich auch zugeben, daß auch einige gute bzw. sehr gute Beiträge mit von der Partie waren. Abgesehen davon glaube ich zählt beim Songcontest vor allem der Spaß, sowohl der der aktiven und passiven Beteiligten. Oder etwa nicht? Also, wenn Du gestern nicht gelacht haben solltest, so nehme ich alles zurück, denn dann verstehe ich den tieferen, nicht denkbaren Sinn Deines Eintrags leider nicht. Trotzdem ein Frohes Fest!

Zitat Ende

Hiermit sind unsere Forderungen bestätigt worden, daß wir wenigstens einen Teil der L. Jugend schocken konnten. Ob man das wirklich Sinnlos nennen kann?

Unserer Ablauf war im Grunde schon fest eingeplant:
Vorgesehener Ablauf: Tatsächlicher Ablauf:
Alzhanack in die
Mülltonne stecken
Alzhanack passte
nicht in die Mülltonne
Zwei Leute tragen die

Mülltonne auf die Bühne,

während sich alle anderen

an den Microfonen platzieren
Fünf Leute pressten
 Alzhanack in die Tonne

Positionieren auf der Bühne
Handzeichen geben
Volle Beleuchtung auf uns
Daraufhin sollte Licht
 ausgehen und der Raum eingenebelt
 werden
Handzeichen wurden gegeben
Ein kurzer Räusperer
 als Zeichen zum Beginnen
Keine Reaktion
Ein lauter Aufschrei
Wildes Fuchteln und
 Rudern mit den Armen
Still und heimlich
 verschwinden (Ohne Mülltonne)
Licht ging aus,
 Nebel an
Mülltonne öffnet sich
ALLE schiehen los
 (übelst lang)
Ein Buh-Schild erscheint
Verschwinden von der Bühne
Buh-Rufe aus dem
 Publikum (angestiftet von Sympatisanten
 aus dem Publikum)
Buh-Schild in Aktion,
 daraufhin vereinzelte Buh-Rufe, die
 sich in ein Zugabe (hä???)
 verwandelten
Abholen der Mülltonne
Abholen der Mülltonne

Man kann sagen, es ist wesentlich besser gelaufen wie geplant, da einige Sachen schief gelaufen sind. Anschließend wurde uns berichtet, daß es Ohrenbetäubend laut war. Einige seien aufgrund der Lautstärke sogar von den Boxen weggesprungen. Wieder andere berichten, dass man uns auf der Bühne reden hörte: Member 11th Guest sagte angeblich (voll hörbar für die Menge): „Man ist das Kaputt!“

Nachtrag

Neueste Recherchen eines eifrigen Members ergaben, daß einige Teilnehmer sehr unzufrieden mit der Organisation des Spektakels waren. Jedoch wissen wir die Mühe der Organisatoren zu schätzen. Diese Gruppe fand das jedoch nicht so. Da es immer eine Gute und Schlechte Seite gibt, wollen wir diese nicht außen vorstehen lassen:

Zitat: Songcontest 2000 im Club Vaudeville – Beobachtungen eines Teilnehmers

Nun ja, das ganze fängt damit an, dass man am Montag vor dem Songcontest versucht, sich anzumelden. Wenn man um 15:00 Uhr anruft, bekommt man gesagt, dass die Verantwortlichen grad nicht da sind und man es doch bitte so zwischen 16.00 und 17:00 Uhr noch mal versuchen solle. In diesem Zeitraum geht dann allerdings überhaupt niemand mehr ans Telefon, so dass man froh ist, wenn man ungefähr 24 Stunden später mal wieder jemanden erreicht. Da erfährt man dann, dass man doch bitte ein Fax oder eine eMail schicken möchte, am besten gleich mit einer kurzen Beschreibung des Stücks und der benötigten Mikros, das wäre dann schließlich auch für die zuständigen Techniker einfacher.

Am Mittwoch ruft man dann noch mal an, sozusagen schon vorgewarnt, und erkundigt sich nach dem zeitlichen Rahmen der Veranstaltung. Am Samstag von 17:00 bis 19:00 Uhr Vorprobe, sehr schön. Nebenbei erfährt man dann noch, dass Trommeln und ähnliches nicht abgenommen werden, weil keine dementsprechenden Mikros zur Verfügung stehen – „…muss er halt laut trommeln…“. Am Samstag so gegen 16:45 Uhr versucht man dann, mit einem vollgepackten Auto vor der Tür, den Club zu betreten, was mit der Aussage “ Alle, die hier nichts zu suchen haben – RAUS! “ quittiert wird. Als man sich dann so cirka 30 Minuten später wieder hineinwagt, wird einem gesagt, man soll sich anmelden. Schön. „eMail ?! Muss wohl verloren gegangen sein, egal – meldet euch halt jetzt an …“ Auf die Frage, ob auch geeignete Mikros zur Abnahme von Gitarrenverstärkern da seien, kriegt man dann zu hören, dass man sowieso keine Verstärker mit auf die Bühne nehmen darf. Es gibt zwei D.I. – Boxen zum Anschluss von E-Gitarren, Bass und sonstigem elektronischen Zeug und vier Mikros. ZWEI D.I. – Boxen und vier Mikros ?! Tja, für zwei E-Gitarren und einen Bass sind zwei D.I. – Boxen leider zuwenig, und Mikros bringen einem bei E-Gitarren ohne Verstärker auch herzlich wenig …

Auf die Frage nach der besagten Vorprobe erntet man ein erstauntes Kopfschütteln. Als man dann erklärt, dass man ja schließlich am Mittwoch angerufen habe und einem doch schließlich gesagt wurde, dass von 17:00 bis 19:00 Uhr Probe sei, hört man : “ Da bist du angelogen worden, tut mir leid. “ Im weiteren Verlauf des Abends bekommt man dann mit, wie auf einmal Stühle fehlen, die man sich vorher für den Auftritt zurechtgestellt hatte,die Lead – Gitarre viel zu leise ist und ein Schlagzeug gleich mit DREI Mikros abgenommen wird …

Ich beneide und bedauere die Teilnehmer, die alljährlich versuchen, etwas aus ihrem Auftritt zu machen …

Zitat Ende

Kommentieren möchten wir das nicht, außer daß diese Teilnehmer wohl versucht haben alles zu Planen oder zumindest etwas gehobenere Ansprüche zu stellen, was ihr großer Fehler war.

Hanack Special-Report

Die Tütenwelle

Das eine bestimmte Person in regelmässigen Abständen (Halbstundentakt, aber pünktlicher als der Stadtbus) Cityrunden drehn, ist ja allgemein bekannt. Das dieses Fable von dieser äußerst interessanten Person jedoch schon auf schulische Pausen ausgeweitet wurde zeugt von einer, von ihm nicht bekannter, Kontinuität.

Dass das uns nicht verborgen blieb, ist nicht verwunderlich, wenn man sein Auto schon von einem entfernten Kreisverkehr her höhrt. Ebenfalls hört man ein solches Geräusch, wenn ein solches Auto den schuleigenen Parkplatz verläßt.

Kurzerhand wurde beschlossen, ein paar Tüten von einem bekannten Supermarkt zu kaufen. Das dies sozusagen in letzter Minute geschah, ist eine andere Geschichte.

Demzufolge warteten wir auf die Heimreise des angesprochenen Herrn. Dieser zeigte sich jedoch von einer neuen Seite: Es schien als ob er wüsste, daß wenn 20 Leute am Strassenrand in einer Reihe stehen, etwas faul sein müsste

Schließlich jedoch fuhr die Person los, und wurde umjubelt und mit einer, allein ihm gebührenden, Laolawelle verabschiedet.

Mittagessen beim Chinesen

Letztens wollten wir mal Chinesisch Essen gehen. Um 11.05 Uhr starteten wir in Lara Crofts Renngolf. Nun standen wir da, am Eingang. Da hatte doch glatt dieses China-Restaurant die Frechheit einfach einen Zettel hinzuhängen: Mittagsbuffet Mo.-Fr. ab 12.00 Uhr. Nagut, wir hatten jetzt Hungen und es trieb uns zu M.C. Donaldo´s Cafe am Autobahn´s.

Eine Bedienung (blond und blöd (hat da MZ da was verpasst?)) fragte uns was wir wollen. Natürlich KAFFEE. Nachdem wir uns nocheinmal nachgeschöpft haben, fuhren wir erneut zu dem China-Restaurant. Aber nicht nur wir hatten Hunger, auch Lara´s Golf wollte etwas. Und da Lara mal wieder vergessen hat, ihn zu füttern, sagte streikte der Golf.

Gott sei Dank fanden wir im Umkreis von ca. 45km eine Tanke und auch Lara´s Golf hatte wieder Lust. Nun aber schnell! Kaum angekommen hechteten wir aus dem Auto, rissen die Tür auf, krallten uns einen Teller und futterten. Und wie wir futterten… Wir futterten sogar ein drittes und ein viertes Mal konnten wir uns sowieso nicht entziehen. Und da Mann ja immer gleichviel bezahlt, sagten wir uns: Nagut noch ein Teller.

Es ging auch schon langsam auf die 13.00 Uhr zu, d.h. wir wollten zahlen. Der Kellner war, naja, leicht gereizt. Aber wir haben es ja so gewollt. Nun kostete das Buffet ca. 13,80 DM nur RM bestellte zusätzlich ein kleines Spezi. Da kam der Kellner und zeigte RM die Rechnung: „16,80 DM bitte.“ worauf R. gnadenlos fragte: „Können wir eigentlich auch einzeln zahlen?“

Weihnachtsfeier in der Schule

Unsere letzte Aktion war unsere (private) Weihnachtsfeier in der Schule. Da die Fotos ziemlich beschissen waren, gibt es auch keine zu sehen. (doch, siehe unten). Es begann alles ca. 7.40 Uhr auf dem Parkplatz wo wir uns mysteriöserweise zu Weihnachtsmännern verwandelt haben. Bepackt mit Säcken voller Geschenke, äh, Schulsachen gingen wir froher Erwartung in dieses häßliche Gebäude, in dem wir nur entsetzte Blicke ernteten.

Wir ließen uns aber nicht entmutigen, sondern rissen die Tür zu der Folterkammer, wie wir unser Klassenzimmer liebevoll nennen, auf. Alle Schüler und Monster taten NATÜRLICH so, als ob nichts wär. Also setzten wir uns auf unsere Foltergeräte, wie wir es jeden Donnerstag tun müssen.

Da baute sich in uns ein unheimlicher Frust auf, den es zu beseitigen schier unmöglich schien. Doch wir fanden ein (Heil-) Mittel, das uns wieder in die richtige Stimmung brachte. Doch wie jedes Heilmittel hat auch dieses ihre Nebenwirkungen, die in der dritten Stunde zuschlagen, wie ein Presslufthammer. Aber blicken wir zurück in die erste Stunde des Schreckens. Da hatte man kaum einen Schluck des Heilmittels getrunken, kommt dieses dreckige Stück Fleisch auf uns zu, und sagt: „Du schüttest das sofort in den Ausguß“.

Das konnte meinereiner sich doch nicht bieten lassen, und schon gar nicht von dem. Also gut, was mache ich? Aufstehen. Diese gute Idee war noch einen Schluck des Heilmittels wert. Aber Feind wird langsam böse. Also gut: noch ein Schluck und dann laufe ich mal los. Bis ich da vorne am Waschbecken war, war auch mein Heilmittel fast leer. Zur geistigen Befriedigung des Feindes schüttete ich den Rest weg (das sollte sein einziger Erfolg an diesem Tag bleiben).

Nun gingen wir zur Tagesordnung über: Ho-ho-ho Rufe, Plätzchen futtern, Neuigkeiten austauschen, eine kleine Fotosession usw.

Anschließend kam ein neuer Lehrer, wodurch sich aber nichts änderte. Wir wollten ja schließlich jeden gleich behandeln. Als wir nach der Mittagspause wieder einen unseren besseren Lehrern hatten machten wir ein Gruppenfoto mit ihm und uns und konnten uns auf den nächsten Tag freuen.

 

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Die Millenium-Umfrage

Diese Umfrage wurde ca. zwei Wochen vor dem Jahrtausendwechsel gestartet. Die Antworten waren alle ausnahmslos ehrlich. Die Fragestellung war folgende:

Wieviele Tote gibt es beim Milleniumwechsel?

Name Tote wenn alles
normal läuft
Tote beim
SuperGau
Lassiter 245 Mio 4,3 Mrd
Zicki 27´513,2 8
Andorn 500 Mio 3 Mrd
CB 50 Mio 3 Mrd
MZ 20´000 500 Mio
RM Keine Alle

Als abschließendes Ergebnis wurde festgestellt, daß alle Teilnehmer bestimmt draufgegangen wären, wenn Gott es so gewollt hätte…