Charakterbeschreibung: FNC-Informatiker

Man wird doch noch Träume haben dürfen…

Mit einem der interessantesten Lebensläufe präsentiert sich der FNC-Informatiker. Er machte eine Lehre bei der Firma D. und bekam einen Job in der Halle nebenan (die grüne Große). Dort konnte er alle seine Fähigkeiten zeigen: Einlegen, entgraten, einlegen, entgraten, ach ja und natürlich den Startknopf drücken.

Doch dieses überaus erfüllende, heitere, lebensmuntere, befriedigende, sichere, verantwortungslose äh -volle, hingabereiche, gutbezahlte, aufschlussreiche und traditionell kontinuierliche Leben sagte ihm anscheinend nicht zu. Er musste etwas besseres werden.

Kurz entschlossen dachte er sich: „Ich werde Fachinformatiker.“ Dies setzte er auch in die Tat um und verbrachte zwei Jahre seines Lebens damit ein Doppeltes zu führen. Zum einen diesen alten, verhassten Job und um zum anderen die neue, liebgewonnene Arbeit zu erlernen.

Und nun kommt das Happy End. Er bestand die Prüfung, packte sein Schicksal am Schopf und ging damit schnurstracks ins Personalbüro um seine Dienste als Fachinformatiker anzubieten. Doch wie es nun einmal so ist, geht nicht jede Geschichte gut aus: Er bekam zwar eine Arbeit angeboten, jedoch verdiente er im alten Job mehr als er im neuen würde. Und da sagte er: „Dann bleib ich halt dabei“

Es ist ja auch ganz klar, dass man lieber im verhassten Job bleibt, bevor man die Firma (und damit den Job) wechselt.

Charakterbeschreibung: HaJot

Kennt ihr HJ? Nicht? Ich würde sagen das ist kein Wunder. Manche Leute sieht man halt bei Tageslicht nicht. Dann möchte ich etwas über HJ erzählen, obwohl dies ein anderer (Ja, genau dich meine ich) besser könnte.

Man könnte so viel über ihn erzählen, aber anfangen möchte ich mit dem wichtigsten. HJ ist um die dreissig, zu alt um noch Träume zu haben und zu jung um schon Alkoholiker zu sein. Statt dessen ist er in dem Zwischenstadium.

Dieses Zwischenstadium kann man anhand von zwei Fragen – und seinen dazugehörigen Antworten – leicht beschreiben. Die erste Frage lautete:

HJ, was machst du den nach der Arbeit?
Och, ich komm heim und dann, äh, dann ess ich erst mal was und dann, äh, dann geh ich schlafen.

Ja und sonst, hast du keine Hobbies?
Hmm, naja, ja: schlafen kannst du als mein Hobby ansehen

Mein Gedanke wozu dieses Leben überhaupt noch etwas taugt unterstützt sich auch noch mit der Tatsache, dass er tagsüber seiner total langweiligen und stupiden Arbeit fröhnt. Aber wahrscheinlich täusche ich mich, denn sobald er etwas über Computer hört wird er hellhörig und meint: Das kann sowieso keiner brauchen! und Das kann nicht sein!.

Im Endeffekt kann man ihm seine Lebensfreude ansehen wenn er das nächste Mal vorne auf der Maschine sitzt und – während die anderen hinten schieben – Aus dem Weg! Weg da! ruft