Das Leben eines Lehrlings bei D.

Das Leben eines Lehrlings bei D. (Name der Diskretion halber verschwiegen) gestaltet sich folgendermaßen:

6:55 bis 7:00 Antanzen an der Stempeluhr
7:00 bis 7:30 Begrüssungsschwätzchen mit dem Frühschichtler
7:30 bis 8:00 Niederlegung der Arbeit, da Schichtarbeiter Pause hat
8:00 bis 8:15 Der erste Kaffee
8:15 bis 8:30 Überwindung des Koffein-Schocks
8:30 bis 9:00 Werkzeuge vorbereiten
9:00 bis 9:18 Brotzeitpause
9:18 bis 10:30 Berichtsheft schreiben
10:30 bis 10:45 Kaffee zum Beruhigen der Nerven vor den bevorstehenden Arbeiten
10:45 bis 12:00 Arbeiten, zwischendurch der eine oder andere Kaffee
12:00 bis 12:48 Mittagspause
12:48 bis 13:00 Der tägliche Treff in der Kaffee-Teer-i-a
13:00 bis 14:00 Arbeiten, zwischendurch das eine oder andere Schwätzchen
14:00 bis 14:15 Ein letzter Abschlusskaffee
14:15 bis 14:29 Verabschiedung vom Spätschichtler
Punkt 14:30 Antanzen an der Stempeluhr

Wo verdammt sind diese »Hanack«s?

Man kann nicht genau sagen, wo man suchen soll. Wer aber genau hinschaut, sieht bestimmt einige Hanacks. Einer neuen Schätzung von Experten zufolge sollen inzwischen über 1000 solcher Hanacks schon im Umlauf sein. Einen Teil findet man unter world.hanack.net; dort tragen fleißige Hanack-Anhänger Orte von Hanacks ein. Dabei sind auch die örtlichen Grenzen überschritten worden. Während in einigen Betrieben im Umkreis schon fleißig das 11. Gebot befolgt wird, machten sich einige sogar auf den Weg und setzten die Verbreitung in Großstädten wie Stuttgart und München fort. Inzwischen wurden Hanacks auf Inseln und andere Kontinente gebracht.

Gerüchten zufolge gibt es auch schon in Frankreich solche. Die Zahl der verbreitenden Personen steigt stetig. Neben dem harten Kern welcher 11 Personen umfasst, sind immer wieder neue Menschen zu finden, die sich in ihrer uneigennützigen Art um die Befolgung des 11. Gebots kümmern. Zurück zum Thema: Wer einen Hanack sucht, findet ihn dort wo er nicht denkt, daß dort einer ist. Die meisten wurden so angebracht, daß man sie nicht auf den ersten Blick erkennt. Wer einen entdeckt hat, findet ihn jedoch offensichtlich (Paradoxon 1. Klasse).

Hanack des Monats September 2003

Der Hanack des Monats geht an den Mittagshungrigen

Es gibt da so eine Mensa in einer Stadt. In dieser Mensa hängt eine riesige Papierrolle (4m Breite, 2m Höhe) aus, die dafür gedacht ist, Beschwerden und Anregungen zu geben. Diese ist ausserdem sehr sichtbar hinter den Kassen dieser Mensa angebracht, so dass jeder darauf schauen muss.

Nun gibt es frequentierte Tage, an denen diese Mensa überfüllt ist, allerdings gibt es auch Zeiten, an denen gähnende Leere herrscht. Und zufälligerweise traf das an dem Tag zu, an dem der Schreiber zufällig das Toolkit dabei hatte, das für einen gelungenen, einprägsamen Hanack nötig ist.

Hanack des Monats Juli 2003

Der Hanack des Monats geht an den Prinz von Lanzen

Seit einer langen Zeit ist kein Hanack des Monats mehr gekürt worden. Doch nun hat es wieder jemand geschafft, diesen äußerst begehrten Titel zu ergattern.

Der Name wird natürlich nicht verraten, allerdings kann man über diese Person einiges berichten: Er ging seiner Klasse ständig auf die Nerven, um dieses „himmlische“ Wort zu verbreiten. Dabei war er dermaßen penetrant, dass sich dieses Wort in den Köpfen aller seiner Mitschüler eingebrannt hat. Und somit kommen wir zum Hanack des Monats…

Als sich der Abschluss näherte, musste jeder aus seiner Klasse über einen anderen einen kleinen Text verfassen. Nun war es so, dass sein langjähriger Zugbahnkollege und Banknachbar (der, der aufgrund von Zeitgründen nie Hausaufgaben machte) ein paar Worte über ihn verlieren durfte. Und so kommen wir auf dieses „eingebrannte“ Wort zurück. Jedenfalls gibt es nun einen öffentlich publizierten Hanack in einem gedruckten Werk (Abizeitung) mit einer stolzen Auflage von 400 Exemplaren. Man kann also sehen, dass eine langfristige Einflußnahme durchaus ansehnliche Ergebnisse lieft.

Hanack des Monats Oktober 2002

Der Hanack des Monats geht die Tapferen

Als der Winter einbrach und alle den Schneegestöbern entflohen, wagte sich eine Gruppe tapferer Hanack-Anhänger auf den Weg der Verbissenheit. Sie suchten sich eine Stelle aus, an der viele Leute zwangsläufig hinschauen. Diese Brücke einer stark befahrenen Autostrasse wurde ruckzuck mit einem wunderschönen Meisterwerk von Leintuch beschmückt, an dem sich die Autofahrer ihr Auge weideten.

Hanack des Monats September 2002

Wilde Diskussionen über Hanack beim Kompetenzteam

Eine der lustigsten Arten Hanack zu verbreiten ist sicherlich, andere Leute anzustiften, dass sie Hanack verbreiten. Dies ist gut beim Kompetenzteam zu beobachten. Dort wird einfach ein Wort (z.B. Hanack) in die Runde geworfen, und dann diskutieren alle möglichen Leute darüber.

Aber seht selbst: Die wilde Diskussion beim Kompetenzteam

Hanack des Monats August 2002

Der Hanack des Monats August geht an einen nicht unbekannten Author auf Google Groups.

Linux User sind immer schwer am Testen. Deswegen testen sie auch immer wieder in den Sümpfen von Google Groups. Meist geschieht dies unter der Newsgroup linux.test. Dass die ganzen Testmenschen dort nichts anderes machen als zu testen, kann man eventuell noch verstehen. Aber können diese es auch verstehen, wenn vor ihrer Nase plötzlich und ohne Ankündigung ein Hanack des Monats auftaucht?

Hanack des Monats Juli 2002

Der Hanack des Monats Juli wird präsentiert von D.I.R.K.

Wer einmal im Internet rumgesurft ist, weiss bestimmt, dass es D.I.R.K. gibt. Wer nicht, dem sei das mal kurz erklärt: D.I.R.K. ist ein guter Freund der Hanack-Idee, denn D.I.R.K. möchte ebenso die Verbreitung von Hanack fördern. D.I.R.K. ist ein Netzwerk aus Wörtern, die man miteinander verknüpfen kann und damit die „Fundamentale Interverbundenheit Aller Sachen“ (aus dem Englischen frei übersetzt). Die Idee ist genial und Hanack hat dort schon seinen Stammplatz gefunden.